ab 27 März bis 3 Mai 2026
Das Museo Nazionale Etrusco di Villa Giulia und die Galleria Vittoria in Rom präsentieren die Ausstellung Il sorriso della Sfinge, eine Einzelausstellung von Federica Zuccheri, die für die Öffentlichkeit vom 27. März bis 3. Mai 2026 geöffnet ist.
Der Eintritt zur Ausstellung ist im Ticketpreis enthalten.
Die Ausstellung, kuratiert von Tiziano M. Todi, erstreckt sich über 10 Skulpturen, die sorgfältig ausgewählt wurden, um einen konzentrierten und kohärenten Weg zu schaffen. Die Werke, hergestellt aus hochwertigen Materialien wie Bronze, Silber, Steinmetzeinsätzen und kostbaren Details, zielen nicht auf ornamentale Effekte ab. Im Gegenteil, sie schaffen dichte Präsenzen, verführerische und verstörende Figuren, die zwischen Anmut und Schmerz, Licht und Dunkelheit, Anziehung und Unruhe schwanken können. In Zuccheris Arbeit ist der Mythos weder ein Zitat noch ein nostalgisches Refugium, sondern ein Werkzeug, um Fragen zur Gegenwart wieder aufleben zu lassen. Federica Zuccheris Skulpturen behandeln Themen wie Verlangen, Metamorphose, Verletzlichkeit, Verführung und Macht und verwandeln sie in Bilder, die sich nicht beim ersten Anblick erschöpfen. Die elegante, raffinierte und oft leuchtende Form mildert niemals die innere Spannung des Werkes ab, sondern macht sie noch deutlicher. Gerade in dieser Koexistenz von Schönheit und Unruhe erkennt man eine der authentischsten Eigenschaften ihrer Suche.
Aufgebaut unter dem freskierten Halbrund von Villa Giulia, einem der eindrucksvollsten Räume des zwischen 1551 und 1553 auf Anordnung von Papst Julius III. erbauten Renaissancekomplexes nach einem Entwurf von Jacopo Barozzi, genannt Vignola, Giorgio Vasari und Bartolomeo Ammannati, vermittelt die Ausstellung das präzise Wesen der Forschung von Federica Zuccheri, in der sich die Skulptur als komplexe, narrative und symbolische Sprache behauptet. In diesem Kontext dient das freskierte Halbrund nicht nur als Rahmen, sondern beteiligt sich aktiv am Aufbau des visuellen Erlebnisses. Seine umhüllende Architektur, zusammen mit den Laubengängen, den grotesken Verzierungen und der illusionären Raumgestaltung, erzeugt eine wahre Sehmaschine, einen Ort, an dem zeitgenössische Kunst nicht durch Überlagerung, sondern durch Resonanz eingefügt werden kann. Der "Dschungel" der Fresken tritt in einen Dialog mit dem figurativen Universum von Zuccheri und schafft eine unerwartete Kontinuität zwischen dekorativer Erinnerung und zeitgenössischer Vorstellungskraft. Die Skulpturen verschmelzen nicht mit dem Raum, sondern durchdringen ihn. Sie bewohnen ihn als wache Präsenzen, die in der Lage sind, mit der Architektur und dem Besucher eine direkte, nie befriedete Beziehung einzugehen.
Piazzale di Villa Giulia, 9, Rom, Italien
Öffnungszeiten
| öffnet - schließt | letzter Einlass | |
| Montag | Jetzt geschlossen | |
| Dienstag | 08:30 - 19:30 | |
| Mittwoch | 08:30 - 19:30 | |
| Donnerstag | 08:30 - 19:30 | |
| Freitag | 08:30 - 19:30 | |
| Samstag | 08:30 - 19:30 | |
| Sonntag | 08:30 - 19:30 |
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