ab 20 Oktober bis 6 März 2022
„Die Welt muss entpixelisiert werden“, Thomas Hirschhorn.
Dies ist einer der Sätze, mit denen Thomas Hirschhorn die Pixel-Collagen beschreibt, ein beeindruckender Zyklus von Arbeiten, der zwischen 2015 und 2017 entstanden ist. Zum ersten Mal zusammengeführt, sind sie nach einem Layout des Künstlers an einer sehr langen violetten Wand - The Purple Line - aufgestellt, die die Galerie 3 durchquert. Ein Projekt, das versucht, das Unsichtbare zu zeigen, den Ausstellungskontext neu zu verhandeln und den Betrachter dazu anzuregen, wachsam und bewusst zu bleiben.
Die Kraft dieser Forschung liegt darin, uns über die Kontrolle von Bildern, ihre Authentifizierung als Fakten und die Möglichkeit, die Teile der Realität sichtbar zu machen, die durch die Pixelisierung unserem Blick entzogen sind, nachdenken zu lassen, eine Technik, bei der das Bild nicht erkennbar wird. Diese Werke, die aus der Neukombination von Werbefotos neben Bildern verstümmelter Körper entstanden sind, erzeugen oft Unbehagen bei denen, die sie betrachten, und lassen uns über ein Konzept nachdenken, das vom Künstler mehrmals ausgedrückt wurde: das Ausbreiten von Hypersensibilität in der zeitgenössischen Welt.
Was Hirschhorn sucht, ist ein Zustand der Sensibilität, der durch einen wachen und bewussten Blick auf das Umfeld geprägt ist, ohne es zu leugnen; Hypersensibilität hingegen führt oft zur Zensur und ist paradoxerweise mit Selbstschutz und der Ausgrenzung des Anderen verbunden.
Via Guido Reni, 4a, Rom, Italien
Öffnungszeiten
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ab 9 Mai bis 22 November 2026
Persönliche Strukturen — Konvergenzen
Europäisches Kulturzentrum, Venedig