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Abgeschlossen Agnieszka Kurant.

Kuratiert von: Carolyn Christov-Bakargiev, Marcella Beccaria

Die Ausstellung

Das Ultra Bodies Ultra Species-Treffen findet am Mittwoch, den 3. November um 19 Uhr im Theater Castello di Rivoli in Anwesenheit der Künstlerin Agnieszka Kurant, der Herausgeberin und Direktorin von „Flash Art“ Gea Politi, der Kuratorin des Castello di Rivoli, statt Marianna Vecellio und der Kurator Noam Segal.

Im Rahmen der Espressioni-Ausstellung, die die Aktivitäten des Museums in den Jahren 2021-2022 charakterisiert, präsentiert Castello di Rivoli das persönliche Projekt der konzeptuellen und interdisziplinären Künstlerin Agnieszka Kurant (Lódz, Polen, 1978), Crowd Crystal.

Der Titel ist von dem Konzept der „Crowd Crystals“ inspiriert, das der Schriftsteller Elias Canetti in seinem Buch Mass and Power (1960) vorstellt. In seiner Forschung reflektiert Kurant das Potenzial, das in jedem von uns steckt, um den sozialen Wandel innerhalb einer Gemeinschaft, insbesondere in der digitalisierten Welt, zu beeinflussen. Der Künstler analysiert die Veränderungen des Menschen und die mögliche Zukunft von Arbeit und Kreativität in unserer Zeit, hinterfragt das Konzept der individuellen Autorschaft und reflektiert den Begriff der Spur als Aktualisierung der prähistorischen Prägung, die unsere Vorfahren hinterlassen haben jetzt in der digitalen Welt.

Crowd Crystal besteht aus sich entwickelnden Installationen, Gemälden und Skulpturen. Die Arbeiten untersuchen die Auswirkungen kollektiver Intelligenzphänomene in Natur, Kultur und nichtmenschlichen Intelligenzen – von Bakterien und anderen Einzellern bis hin zu künstlicher Intelligenz. Die ausgestellten unveröffentlichten Arbeiten reflektieren die Quantifizierung des Ausdrucks von Gefühlen und Emotionen sowie die Ausbeutung von Energien und sozialem Kapital, die aus prädiktiven Algorithmen in unserer heutigen Zeit gewonnen werden.

Die Arbeiten in Crowd Crystal reagieren physisch auf Veränderungen in der Gesellschaft. Conversions Liquid Crystal Paintings (Conversions, 2019-2021) verwenden „Data Mining“, um die Stimmungen von Demonstranten auf der ganzen Welt zu sammeln, die über soziale Medien zum Ausdruck gebracht werden, was zu kontinuierlichen Veränderungen im Erscheinungsbild der Kunstwerke führt und die Auswirkungen kollektiver Intelligenz in der Gegenwart zeigt algorithmische und technologische Gesellschaft. In Chemical Garden (2021) untersucht die Künstlerin die Beziehung zwischen digital, biologisch und mineralisch. Das Werk besteht aus komplexen, pflanzenähnlichen Kristallstrukturen, die durch anorganische Chemikalien entstehen: Metallsalze – Kupfer, Kobalt, Mangan, Chrom, Eisen – die Bestandteile moderner Computer sind, deren industrieller Abbau zur Zerstörung ganzer Ökosysteme führt. Gleichzeitig gelten die Chemiegärten in den Hydrothermalquellen am Meeresboden als plausibler Ursprung des Lebens auf der Erde.

Bilder der Ausstellung

Ausgestellte Werke

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Adresse

Piazzale Mafalda di Savoia, 2
10098 Rivoli

Kontakte

Mehr zum Programm

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