Der Archäologische Park von Pompeji befindet sich in der gleichnamigen Stadt und bewahrt die antike Stadt, die durch den Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. zerstört wurde.
Im Laufe der Jahrhunderte blieb die Stadt von einer Ascheschicht bedeckt, und nur die Teile der Gebäude der oberen Stockwerke waren sichtbar.
Am Ende des 16. Jahrhunderts ließ Graf Muzio Tuttavilla vom Architekten Domenico Fontana einen Kanal bauen, um Wasser in die Stadt zu leiten, und während der Ausgrabungen wurden Strukturen, Objekte und Inschriften entdeckt.
Erst 1748 begann man mit den Ausgrabungen, um die versunkene Stadt zu finden. Dank König Karl III. von Bourbon und seinen Nachfolgern bis nach der Einheit Italiens konnte ein Großteil des archäologischen Gebiets wieder ans Tageslicht gebracht werden.
Die meisten der entdeckten Bereiche beziehen sich auf private Wohnhäuser, die sogenannten Domus.
Die Funde von Pompeji haben die Studien über die Entwicklung römischer Wohnhäuser und ihre Struktur gefördert.
Besonders wertvoll sind die Fresken im pompejanischen Stil mit Farben wie Rot, Gelb, Weiß und Schwarz.
Pompeji ist eine einzigartige Stätte, eine Stadt, in der die Zeit stehen geblieben ist, und es ist heute noch möglich, das Forum (den antiken Handelsplatz), die Thermen, die Handelsstraßen und die Nekropole zu erleben.
In einem perfekten Erhaltungszustand befinden sich die gepflasterten Straßen aus Stein, auf denen man die Spuren der Wagen und die eindrucksvollen Radspuren erkennen kann.
Ein wichtiger Abschnitt ist den Gipsabdrücken gewidmet, das heißt den Skeletten der Opfer des Ausbruchs, die in den gleichen Positionen gefunden wurden, in denen sie starben. Über 100 Gipsabdrücke sind wertvolle Zeugnisse einer zeitlosen Tragödie.