ab 28 November bis 8 Februar 2026
Marie Quéau, Gewinnerin der 5. Ausgabe des Preises LE BAL / ADAGP für junge Kreation, präsentiert ihre Arbeit im BAL vom 28. November 2025 bis zum 8. Februar 2026.
Wie lernt man zu fallen, sich aus dem Fenster zu stürzen, zu sterben, alles auf Abruf zu zerstören? Marie Quéau zeigt in FURY Körper, die extremen Zuständen gegenüberstehen: Stuntmen, die sich wiederholt aus dem Fenster stürzen, Schauspieler in Trance in Motion-Capture-Studios, Apnoetaucher in statischer Immersion am Rande der Drift, Individuen, die in einem Wutanfallraum ihrer Wut freien Lauf lassen.
In einer Welt, in der die Logik entgleitet, konzentriert sich Marie Quéau auf poetische Figuren der Umkehrung: Der Fall als Gegenteil des Fluges, ein Körper, der die Verletzung oder den Unfall für einen anderen aushält, ein Trancezustand, der von der Maschine in Daten umgewandelt wird, die theatralisierte Gewalt zur Sicherung des Überlebens.
Marie Quéaus Arbeit lädt uns ein, unsere eigene Wahrnehmung der Realität zu hinterfragen. Und wenn diese Momente der Konfrontation mit Grenzen, wenn Körper und Geist zwischen Kontrolle und Loslassen schwanken, das offenbaren, was uns am intensivsten verbindet?
"Der Titel FURY stammt aus dem Film Alien 3 von David Fincher und dem Namen des Planeten "Fury 161", auf dem der Film spielt. Am Anfang dieser Arbeit stellte ich mir vor, dass die von mir fotografierten Charaktere auf diesem Gefängnisplaneten leben, angetrieben von extremen tektonischen Kräften. Ich behielt FURY bei, weil mir die Energie gefiel, die dieser Titel repräsentierte. Die Furien sind auch verfolgende Gottheiten der römischen Mythologie, die auf Grabsteinen zu finden sind." - Marie Quéau
Impasse de la Défense 6, Paris, Frankreich
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