Nella Cavallerizza di Palazzo Butera, esposto un dipinto di Tom Phillips, Berlin Wall with German Grass and Skyes, II, del 1973. Si tratta di un quadro politico: il Muro di Berlino esisteva da dodici anni, ma all'epoca non circolavano immagini della barricata che divideva la città. Le cartoline tedesche di allora, sia ad Est che ad Ovest, mostravano invece prati e cieli azzurri. „Am Tag nach meiner Heirat bauten die Ostdeutschen eine Mauer durch Berlin, mit vorgefertigten Betonplatten, die die Seitenwände von Arbeiterwohnungen hätten werden sollen. Ich habe die Mauer 1971, zehn Jahre später, zum ersten Mal gesehen und bin extra noch einmal hingegangen letzten Dezember zu sehen, bevor ich mit der Arbeit an den Bildern beginne. Es gibt keine allgemein zugänglichen Bilder von der ostdeutschen Seite, und mein Bild zeigt daher nur Fragmente der Struktur, die von Westen gesehen werden (wie es schließlich angemessen ist): die andere Seite ist nicht drin jedenfalls „Die Berliner Mauer“, sondern „die antifaschistische Wehrmauer“ (jetzt wärmer bezeichnet als „Staatsgrenze der DDR in Berlin“) Gras und Himmel hingegen kommen frei auf Postkarten vor, die sowohl in West- als auch in Ostdeutschland hergestellt wurden. Manche Stellen haben Assoziationen: z.B. zeigt einer der Abschnitte Gras aus Goethes Garten, das meine Frau in Postkartenform aus der DDR mitgebracht hat).[..]. Abgesehen von offensichtlichen Ironien bin ich mir nicht ganz sicher, wie sich das Bild jetzt zu dem verhält Wand, seine Quelle.Sie stellt sicherlich das wa dar y Ich sehe und verstehe dieses Phänomen.“ Tom Phillips. Werktexte bis 1974.
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Titel:Berliner Mauer mit deutschem Gras und Himmel II