Der Kölnische Kunstverein ist ein Ausstellungshaus und Verein in Köln, der sich der Verbreitung zeitgenössischer Kunst durch die Schaffung von Wechselausstellungen verschrieben hat.
Der Ursprung des Vereins ist uralt und reicht bis ins Jahr 1839 zurück: Heute ist er eine der ältesten und renommiertesten Ausstellungsinstitutionen für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Von April bis September 1839 fand in Köln die erste europäische Kunstausstellung mit über 500 Werken statt, viele davon zum Verkauf. Seitdem ist der Kölnische Kunstverein in das kulturelle Leben der Stadt integriert. Seit 2003 hat der Künstlerverein seinen Sitz im Haus „Die Brücke“ in der Hahnenstraße. Das Haus wurde 1949/50 vom Kölner Architekten Wilhelm Riphahn mit dem Ziel errichtet, einen symbolträchtigen Ort des Dialogs in der vom Krieg zerstörten Stadt zu schaffen.
Heute engagiert sich der Verein für die Realisierung von Ausstellungen international renommierter, aber auch aufstrebender Künstler, die im Kölnischen Kunstverein einen wesentlichen Ausstellungsraum finden.