Das Käthe Kollwitz Museum Köln ist ein Museum in Köln, das der deutschen Künstlerin Käthe Kollwitz (1867-1945) gewidmet ist. 1985 anlässlich des 40. Todestages der Bildhauerin gegründet, ist sie die größte Sammlung von Kollwitz' Werken. Käthe Kollwitz ist vor allem für ihre Charakterstudien im rein expressionistischen Stil und für ihre Darstellungen menschlicher Qualen bekannt. Armut, Krieg, Hunger und Leid sind die Themen, die sie ansprach.
Die Sammlung des Museums umfasst eine große Anzahl von Radierungen (ca. 500). Die Lithografien „Ein Weberaufstand“ (1893–1897), „Bauernkrieg“ (1901–1908), die Holzschnittserien „Krieg“ (1921/1922) und „Proletariat“ (1925) sowie die später lithografierte Folge „ Tod (1934-1937). Dazu kommen zahlreiche Zeichnungen: frühe Zeichnungen für die Satirezeitschrift Simplicissimus, Spätwerke mit Blättern zum Thema Tod. Dazu kommen über 300 Bleistift- und Kohlezeichnungen zu den Themen Familie, Politik oder Krieg, Liebesszenen und Akte aus der sogenannten „Secreta“-Mappe, Selbstporträts und Arbeiterporträts. Von besonderer Bedeutung ist die Sammlung plastischer Arbeiten, die alle 15 von ihr geschaffenen Bronzeskulpturen umfasst.