Das Museum Folkwang ist ein Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Essen. 1902 in der Stadt Hagen vom Mäzen Karl Ernst Osthaus eingeweiht, nahm es lange Zeit eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der modernen Kunst ein. Nach dem Tod des Stifters kaufte die Stadt Essen die Sammlung. Das Museum zeigt bedeutende Werke von Künstlern der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wie Friedrich, Delacroix, Courbet, Manet, Pissarro, Monet (darunter eine der Kopien der Serie der Kathedralen von Rouen), Sisley, Renoir, Cézanne, Van Gogh (mit dem Porträt von Armand Roulin), Gauguin, Munch, Rosso, Signac, Matisse, Picasso, Braque, Léger, Chagall, De Chirico, Mondrian, Dalí, Magritte, Miró, Kandinsky, Klee, sowie wichtige Autoren der nächsten Generation wie Pollock, Newman, Rothko, Fontana, Frank Stella, Gerhard Richter, Martin Kippenberger.
Große Bedeutung kommt der Skulpturensammlung zu: rund 280 sind erhalten, darunter mehrere von Rodin. Osthaus, der Gründer des Museums, hatte ihn persönlich in Paris getroffen. Rund 12.000 sind die im Museum gesammelten grafischen Werke wie Zeichnungen, Aquarelle und Druckgrafiken. Der Kern der graphischen Sammlung des 19. Jahrhunderts geht auf eine Schenkung aus dem Jahr 1906 aus der großen Ludwig-Richter-Sammlung zurück. Ernst Gosebruch erweiterte die graphische Sammlung des Museums erheblich durch den Erwerb moderner Werke, darunter Grafiken von Kirchner und Emil Nolde sowie impressionistische Zeichnungen.
Das Museum organisiert zahlreiche Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst.