Der Grugapark Essen ist Essens Botanischer Garten. Er ist das grüne Herz der ehemaligen Industriestadt und wurde 1929 eröffnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich der Garten zu einer der Hauptattraktionen der Stadt entwickelt. Die Gartenkollektion vereint blühende Pflanzen aus aller Welt. Es umfasst eine außergewöhnliche Koniferengruppe, zu der auch die ältesten Japanischen Zedern in der Region Nordrhein-Westfalen gehören. Eine weitere besonders alte Kultur ist der prächtige Rosengarten, bereichert durch einen bezaubernden Teich, der mit Seerosen bedeckt ist. Bei einem Besuch im Garten des Westfälischen Häuschens ist es dann möglich, den traditionellen Anbau von Gemüse, Heil- und Gewürzkräutern zu beobachten. Die Strauchabteilung beherbergt Tausende seltener und exotischer Exemplare aus Asien, Amerika und Europa. Im Alpinum-Gebiet gibt es Bergpflanzen, die typisch für den Apennin, die Karpaten und den Kaukasus sind. Das bewaldete Talgebiet ist ideal zum Faulenzen auf einem grünen Rasen, umgeben von Sumpfeichen und amerikanischen Liquidambars. Ein weiterer perfekter Ort für eine Pause ist der Margarethensee. Und wieder können Sie im mediterranen Orangenhain spazieren gehen und Lorbeerpflanzen, Dattelpalmen und Zitrusbäume bewundern. Besonders hervorzuheben sind die modernen Gewächshäuser, die neben tropischen Regenwaldpflanzen auch typische Wüstenlebewesen wie Sukkulenten oder in afrikanischen Klimaten lebende Exemplare enthalten. Im Bonsaigarten schließlich ist es möglich, die Welt der Miniaturpflanzen zu entdecken.
Der Park ist täglich von 7.30 Uhr morgens bis zum Sonnenuntergang geöffnet.